REALISIERUNGSWETTBEWERB FREIMUNDO

Mit den künftigen Bewohner*innen diskutieren wir, wie ein klimagerechter Wohnalltag aussehen kann und was sie dazu brauchen. Es geht um ein angemessenes Wohnen, das diversen Lebenswirklichkeiten gerecht werden kann und Angebote im Sinne der Suffizienz macht.

Die KOOPERATIVE GROSSSTADT ist davon überzeugt, dass diese Ansprüche nicht mit den herkömmlichen Konzepten des Wohnungsbaus eingelöst werden können. Daher haben wir, wie schon bei unseren ersten Projekten SAN RIEMO und FREIHAMPTON, einen europaweit offenen Architekturwettbewerb ausgelobt. Erneut sind wir beeindruckt von der hohen Beteiligung, der Vielfalt und der Tiefe der eingereichten Lösungen.

Das Preisgericht tagte für die 1.Phase an zwei Tagen, um aus den 116 Einreichungen eine engere Wahl aus 15 Projekten festzulegen. Während der öffentlichen Jurysitzung der 2.Phase wurden die Preisträger*innen und der Gewinnerentwurf festgelegt. Alle Interessierten konnten die Diskussionen und die Entscheidungsfindung während der öffentlichen, zweitägigen Sitzung mit verfolgen. Das einstimmige Votum der Jury für den ersten Preis fiel zugunsten der ARGE menu surprise + wurzelsieben.

Hier findet Ihr die Wettbewerbsergebnisse und das Protokoll Phase 1 und das Protokoll Phase 2.

Das Preisgericht war folgend besetzt:

Fachpreisrichter*innen:

Oliver Lütjens, Vorsitzender (Lütjens Padmanabhan, Zürich)
Anna Puigjaner (MAIO Architects, Barcelona)
Isabell Klunker * (Max Dudler, Berlin)
Sölvi Lederer * (Lederer Ragnarsdottir, Berlin)
Annette Pfundheller * (mahl gebhard konzepte, München)

Sachpreisrichter*innen:

Heike Skok (Mitbauzentrale München)
Juliane Greb, Projektausschuss (Büro Juliane Greb)
Markus Sowa (Vorstand KOOPERATIVE GROSSSTADT eG)
Petra Piloty * (Berzirksausschuss Schwabing-Freimann)

*Mitglieder des Beratungsgremiums Neufreimann
Das Beratungsgremium ist von der Stadt München beauftragt, die Umsetzung des städtebaulichen Rahmenplanes qualitätssichernd zu begleiten. Die Mitglieder des Gremiums stellen verpflichtend die Mehrheit des Fachpreisgerichts.

Hintergrundfoto: ©Alescha Birkenholz